DIE DEZENTRALE INSTALLATIONS-PHILOSOPHIE 

Eine steckbare, dezentrale Installation ist klar strukturiert, benötigt weniger Ressourcen und bleibt über die gesamte Gebäudelebensdauer flexibel. 

FACHKRÄFTEMANGEL TREIBT GEBÄUDEINDUSTRIE IN DIE KRISE- 
STECKBARE ELEKTROINSTALLATION BIETET DIE LÖSUNG 

Ein aussagekräftiger Indikator für einen zunehmenden Fachkräftemangel ist die Entwicklung der allgemeinen Beschäftigungszahlen in der deutschen Wirtschaft, insbesondere in der Elektrobranche.

Doch eine Vogel-Strauß-Politik angesichts der aktuellen Lage wäre fatal. Statt Resignation hilft Umdenken – vor allem bei den Verantwortlichen in den Planungsbüros, da sie in ihrer Funktion als Bindeglied zwischen Bauherren, Investoren, Architekten und Nutzern auftreten. Sie werden herkömmliche Verfahren in der Elektroinstallation unter Kosten-Nutzen-Aspekten auf den Prüfstand stellen. 

Und sie werden sich fragen:

Wie lassen sich bei knappen Zeit-, Personal- und Finanzressourcen neue Gebäudekonzepte einerseits und Änderungen in bestehenden Nutzungskonzepten andererseits schneller, flexibler und einfacher als in der Vergangenheit realisieren?

DIE ANTWORT: 
DEZENTRALE UND STECKBARE ELEKTROINSTALLATIONSSYSTEME

Unglücklicherweise erfolgt das Gros der heutigen Elektroinstallationen noch immer auf konventionelle Art, und damit sternförmig.
Doch wo liegt hierbei das Problem? Eine Metapher.

EIN BLICK AUF DIE NATUR

Würde in der Natur ein Baum nach demselben Prinzip handeln, sähe das Ergebnis in etwa wie folgt aus:

DIE KRUX BEI DER SACHE:

Alle Blätter müssen vom Erdreich einzeln versorgt werden.

DIE KONSEQUENZ:

Wenig Effizienz bei 
hohem Platzbedarf und
Materialeinsatz.

WAS ABER WÄRE, WENN ... 

die Energieverteilung wie in der Natur nicht alle Verbraucher einzeln versorgen muss, stattdessen über einen einzelnen Stamm alle Blätter versorgt.

DAS ERFREULICHE RESULTAT:

  • Weniger Materialeinsatz
  • Höhere Energieeffizienz
  • Geringerer Platzbedarf
  • Geringere Brandlast

KONVENTIONELLE VS. DEZENTRALE ELEKTROINSTALLATION

KONVENTIONELLE 
INSTALLATION

Konventionelle Merkmale: 

  • Sternförmige Anordnung der Installation
  • Jeder Verbraucher wird durch eine Leitung mit der Unterverteilung verbunden
  • Elektriker muss vor Ort alles selbst anschließen
  • Hoher Materialeinsatz
  • Hoher Platzbedarf in den Installationszonen und dem Unterverteiler

Spätestens in dem Moment, in dem Wartungen oder Änderungen am vorhandenen Nutzungskonzept anstehen, wird klar: Nervenaufreibende Arbeitsschritte sind vorprogrammiert, zeit- und kostenintensive Installationsprozesse drohen und binden nicht nur finanzielle Ressourcen, sondern auch wertvolle Personalkapazitäten.

DEZENTRALE ELEKTROINSTALLATION

Dezentrale Merkmale: 

  • Versorgung erfolgt über eine zentrale Leitung mit höherem Querschnitt
  • Über Verteiler werden einzelne Verbraucher versorgt
  • Von der Unterverteilung erfolgt eine stufenweise (abgesicherte) Querschnittsverteilung

     

DADURCH FOLGT: 

Reduktion der Leitungslänge um bis zu 80%

Kupfereinsparung von bis zu 66%

Eine komplexe Energieversorgung oder Raumautomation lässt sich nur dann vereinfachen, wenn eine dezentrale Verkabelungsstruktur gewählt wird. In Kombination mit der Steckbarkeit führt dies zu einem schnell und sicher zu installierenden System. Das bedeutet konkret : Die Komplexität der Verkabelung wird stark reduziert, dadurch erhöht sich die Übersichtlichkeit der Installation und Änderungen oder Erweiterungen werden stark vereinfacht. Die Folge: Einzelne Komponenten lassen sich getrennt voneinander einbauen, mit wenigen Handgriffen zu einem übersichtlichen System erweitern und dadurch auch besser warten.

AUF DEN PUNKT GEBRACHT: 

Die Dezentralität vereinfacht bei sorgfältiger Planung den Projektablauf so, dass der Aufwand durch reduzierte Zeiten bei Ausführung, Projektüberwachung und Fehlersuche amortisiert wird.

Energie- und Kosteneinsparung 

...bei der Errichtung und im Lebenszyklus eines Gebäudes, dank Drehstromverkabelung bis kurz vor die Verbraucher:

  1. Eine strukturierte und übersichtliche Verkabelung wird geschaffen
  2. Reduzierung des Kupferanteils durch geringerem Leitungsaufwand
  3. Steigerung der Flexibilität für Erweiterungen und Änderungen
  4. Steigerung der Nettogeschossfläche, danke kleinerer Unterverteilungen
  5. Reduzierung des Spannungsfalls und der Brandlast

ALLES AUS EINER HAND:

Mit unserem Installationssteckverbindersystem gesis® & RST® bieten wir alle Komponenten für eine dezentrale und steckbare Elektroinstallation im Baukastenprinzip aus einer Hand an.

Backbone: gesis® NRG

Dezentraler Installationsraum: gesis® RAN Systemverteiler 

Installationssteck-verbinder gesis® & RST®: 
Schnittstellen in die Feldebene 

ANWENDUNGSGEBIETE 
DER DEZENTRALEN ELEKTROINSTALLATION 

1.Bürogebäude

Ausgangslage: Herkömmliche Office-Bereiche zeichnen sich durch ein recht starres Bürolayout aus, das sich als wenig anpassungsfähig – insbesondere an unvorhergesehenen Ereignisse – herausstellt.

Moderne Büroräume werden nach flexiblen Raumkonzepten realisiert und müssen effektiv wandelbar sein, insbesondere hinsichtlich:

  • Mitarbeiterzahl (Reduzierung bzw. Aufstockung von Arbeitsplätzen)
  • Funktionalität (z.B. Großraumbüros, Abtrennung diskreter Räumlichkeiten in Form von Einzelbüros, Meeting-, Konferenz- oder Brainstorming-Räume)
  • Raumautomation (Beleuchtung, Klimatisierung, Sonnenschutz)

Um eine durchdachte und zukunftssichere Büroarchitektur zu realisieren, bietet sich die dezentrale & steckbare Elektroinstallation an:

Die gesamte Energieversorgung nebst Lichtinstallation, Klimasteuerung und Raumautomation lässt sich über eine dezentrale, smarte Elektroinstallation vernetzten: ein steckbares Konzept sorgt für klare Strukturen, denn Verkabelung und Stecksysteme sind schnell installiert und einfach zu handhaben. Den notwendigen Einbauraum für Controller, Schutz-/Schaltgeräte etc. bieten die Wieland Systemverteiler, diesen werden in der abgehängten Decke oder im doppelten Boden installiert und steckbar angeschlossen. Die Vorteile sind deutlich: Kein Kopfzerbrechen mehr darüber, wie künftige Bürokonzepte tatsächlich realisiert werden können. Der unternehmerische Nutzen liegt nicht nur für den Office-Betreiber, sondern vor allem für Planer und Installateure auf der Hand, nämlich sinkender Zeit- und Kostenaufwand bei steigender Effektivität.

2. Ladenbau

Wer ein modernes und effizientes Shop-System planen und betreiben will, kommt um eine klare Struktur durch modulare Installation nicht herum. Sie bietet ein Mehr an Sicherheit, weil nicht nur Wartung oder gar Reparatur erleichtert werden, sondern auch nachträglich Anpassungen und Erweiterungen schnell zu realisieren sind. Voraussetzung ist dabei, dass alle Komponenten steckbar ausgeführt werden.

Vorteile – sowohl für Planer als auch Installateure – einer dezentralen & steckbaren Infrastrukturverkabelung im Ladenbau liegen:

  • In der dezentralen Energieversorgung
  • Im Energieabgriff an jeder beliebigen Position im Verkaufsraum
  • Im Verzicht auf manuell verdrahtete Abzweigdosen

 

Spezifische Optimierungspotenziale liegen vor allem in den Bereichen:

  • Regalsysteme
  • Beleuchtung
  • Infrastrukturverkabelung

3. ZWECKGEBÄUDE

In nahezu allen Zweckgebäuden werden heutzutage verschiedenste Nutzungsstrukturen gefordert.

Dies trifft insbesondere für folgende Gebäudetypen zu:

  • Büro- und Verwaltungsgebäude
  • Bildungswesen: Kindergärten, Schulen, Universitäten
  • Gesundheitswesen: Krankenhäuser, Pflegeheime

 

Ihre Vorteile bei Zweckgebäuden:

  • Kürzere Planungs- und Realisierungszeiten
  • Reduktion der Komplexität der gesamten Elektroinstallation
  • Klare Strukturen in der Energieversorgung
  • Ganzheitliche Nachhaltigkeit
  • Mehr Flexibilität bei Nutzungsänderungen

Generell stellen Zweckgebäude Planungsbüros und Installateure bei der Elektroinstallation vor eine ganz besondere Herausforderung, weil folgende Hindernisse Planung und Realisierung erschweren:

  • Unübersichtlichkeit: Die komplexen Anforderungen machen eine strukturierte Umsetzung der Installation erforderlich
  • Vernetztheit: Die meisten Zweckgebäude gliedern sich zwar in einzelnen Bereiche auf, jedoch müssen sie untereinander stark vernetzt sein. Alles hängt mit allem zusammen, muss aber auch getrennt funktionieren
  • Eigendynamik: Im Lebenszyklus durchlaufen Zweckgebäude kleinere  oder größere Nutzungsänderungen. Diese Veränderungen sind nicht immer langfristig vorhersehbar, wodurch schnelle Reaktionen erforderlich werden
  • Intransparenz: Bei Zweckgebäuden sind nicht immer alle Informationen über die unterschiedlichen Gebäude- bzw. Nutzungsbereiche zugänglich
  • Mehrzweck: Zweckgebäude sind generell „Mehrzweck-Gebäude“, das heißt sie verfügen über eine Vielzahl unterschiedlicher Raumkonzepte, wobei jedes zunächst seine eigenespezifische  Aufgabe zu erfüllen hat und zusätzlich in das Gesamtkonzept zu integrieren ist

Die Antwort auf diese Herausforderungen:

Steckbare und dezentrale Elektroinstallationssysteme!

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"Die Wieland Systemverteiler unterstützen ein Smart Building bis in die Installationsebene. Sie sorgen für eine einfache dezentrale Handhabung der für die Energieeffizienzsteigerung notwendigen Automationssysteme und tragen dazu bei, dass auch die Elektroinstallation das Prädikat Smart Building Ready verdient."

TOBIAS HENNEMANN
PRODUKTMANAGER BUILDING SOLUTIONS 

Tobias Hennemann
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